Samstag, 19. Mai 2012
Copyright © 2009 by OVB Vermögensberatung AG
Samstag, 19. Mai 2012

Metanavigation: Die wichtigsten Links auf der Seite der OVB Vermögensberatung AG:

Sie befinden sich hier: Themendienst Investment & Vorsorge » September 2011

Navigation: Alle Links zu unserem Informationsangebot ueber Versicherung, Altersvorsorge, Finanzierung, Rente, Riester und dem Unternehmen der OVB Vermoegensberatung AG

 

Contentbereich: Ab hier finden Sie alle Informationen über den Finanzdienstleister OVB Holding AG für Investoren und Presse.

Download

Laden Sie zu diesem Thema das PDF-Dokument herunter:

Icon PDF Dokument (62KB) herunterladen
 | 
Themendienst
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
  
Mehr hilft mehr: Privater Zusatzschutz für gesetzlich Krankenversicherte

Köln, 19. September 2011 – Bereits 40 Prozent aller gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland haben private Policen für einen zusätzlichen Gesundheitsschutz abgeschlossen, wie die Gesellschaft für Konsumforschung 2010 ermittelte. Der Grund: Trotz stetig steigender Beitragssätze haben die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ihre Leistungen kontinuierlich abgebaut. Ob bei Zahnersatz, verordneten Arzneimitteln oder Sehhilfen – die Versicherten müssen seit dem „Kostendämpfungsgesetz“ 1982 für ihre Gesundheit mit jeder Gesundheitsreform immer tiefer in die Tasche greifen. Guido Heitz, Direktor Produktmanagement der OVB Vermögensberatung AG in Köln, erläutert, welche zusätzlichen Leistungsbausteine in der Gesundheitsvorsorge für wen sinnvoll sind.

Mehr Leistung, weniger Kosten: Beliebte Zusatzpolicen

Mit Zusatzversicherungen können gesetzlich Krankenversicherte ihren Schutz individuell aufstocken und sich vor hohen Zusatzkosten schützen. „Zusatzpolicen bieten gesetzlich Versicherten ergänzende Bausteine zur Basisversorgung der GKV. So können Versicherte frei wählbare Leistungen in Anspruch nehmen, die über dem Standard der gesetzlichen Krankenversicherung liegen“, verdeutlicht Guido Heitz. Nach Umfragen der Zeitung VersicherungsProfi von Focus-Money waren 2009 insbesondere die Absicherung von Zahnersatz für 77 Prozent, Zahnbehandlungen für 65 Prozent sowie Sehhilfen für 61 Prozent der Befragten wichtig – für diese Leistungen werden von den GKV-Versicherten hohe Zuzahlungen verlangt.

Hier klaffen Versorgungslücken!

Eine private Krankentagegeldversicherung ist für alle gesetzlich Versicherten Pflicht, um bei längerer Krankheit finanziell abgesichert zu sein. Freiwillig versicherte Selbstständige sollten überprüfen, wie sie bei ihrer Krankenkasse abgesichert sind. Wer den ermäßigten Beitragssatz von 14,9 Prozent zahlt, hat keinen Anspruch auf Krankentagegeld – hier drohen im Krankheitsfall finanzielle Einbußen.
Aber auch für Arbeitnehmer ist die Krankentagegeldabsicherung zwingend notwendig, denn Beschäftigte genießen ausschließlich in den ersten sechs Krankheitswochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber – und bei gleicher Diagnose, beispielsweise einem Bandscheibenvorfall, maximal 78 Wochen in drei Jahren. Darüber hinaus zahlt die Krankenkasse lediglich 70 Prozent des zuletzt bezogenen monatlichen Bruttogehaltes und höchstens 90 Prozent des letzten Monatsnettoeinkommens. „Bei Durchschnittseinkommen entstehen dadurch schnell Versorgungslücken von 200 bis 500 Euro im Monat. Der gewohnte Lebensstandard und die Altersvorsorge können dann häufig nicht aufrechterhalten werden. Auch Gutverdiener sind vor diesen existenziellen Risiken nicht geschützt, da das Bruttoeinkommen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze berücksichtigt wird“, so Guido Heitz.

Der demografische Wandel: Heute schon an morgen denken

Demografie-Experten wie Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg sprechen mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland von einem doppelten Alterungsprozess: Das Durchschnittsalter steigt, und gleichzeitig bedingt die stark ansteigende Lebenserwartung einen weiteren Anstieg des Durchschnittsalters. Immer weniger Erwerbstätige werden für immer mehr Ältere die Gesundheitsversorgung finanzieren. „Weitere Einschnitte in der GKV sind damit vorprogrammiert“, verdeutlicht Guido Heitz. „Zusatzpolicen, ob für Zahnersatz oder die Chefarztbehandlung im Zweibettzimmer, helfen gerade im Alter, höhere Gesundheitskosten zu reduzieren. Rentner haben in der Regel ein niedrigeres Nettoeinkommen als Arbeitnehmer, geben aber aufgrund des höheren Alters mehr Geld für ihre Gesundheit aus.“ Auch der Abschluss einer Pflegezusatz- oder Pflegetagegeldversicherung schließt zusätzliche Versorgungslücken. Wer in der Pflegestufe II auf einen Heimplatz angewiesen ist, erhält von der gesetzlichen Pflegeversicherung oft weniger als die Hälfte der Kosten – das gilt für Rentner ebenso wie für junge Menschen, die durch Behinderung, Unfall oder Krankheit pflegebedürftig sind.

Kosten kompensieren: Staatliche Förderungen für die Gesundheitsvorsorge nutzen

Selbstständige mit relativ hoher Steuerbelastung und Angestellte sind gut beraten, wenn sie den Staat bereits heute an ihren zukünftigen Gesundheitskosten beteiligen. Die während der Sparphase ansteigenden Steuervorteile der Basisrente können zur Reduzierung oder sogar Kompensation der Beiträge für die Gesundheits- oder Pflegevorsorge im Alter beitragen.

  

Fussbereich: Suchfeld, Loginlinks, Copyrighthinweis und Link zu den Datenschutzbestimmungen.

Copyright © 2009 by OVB Vermögensberatung AG